FAQ / Häufig gestellte Fragen


Was kostet das Training im Sobukan Union Wien?

Unsere Mitglieder sind berechtigt zur Teilnahme an allen angebotenen Trainingseinheiten. Der Mitgliedsbeitrag beträgt für Erwachsene derzeit jährlich € 380,-.

Der Mitgliedsbeitrag für Kinder beträgt € 192,- pro Jahr.
Der Mitgliedsbeitrag für Jugendliche beträgt € 194,- pro Jahr.

Das Trainingsjahr orientiert sich am Schuljahr (September bis Juni), beim Einstieg nach dem Kalenderjahreswechsel ist nur der halbe Mitgliedsbeitrag (für das Sommersemester) zu entrichten.

Der Beitrag für Erwachsene kann entweder auf einmal im September oder jeweils zur Hälfte im September und Februar bezahlt werden. Der Beitrag für Kindertraining bzw. Jugendtraining ist komplett auf einmal im September zu bezahlen. 

ACHTUNG! Auch wenn der Mitgliedsbeitrag für Erwachsene auf 2 Zahlungen aufgeteilt werden kann, wird bei Eintritt zum Saisonbeginn (zwischen September und Jänner) IMMER der komplette Jahresbeitrag fällig - auch dann, wenn man in der 2. Saisonhälfte nicht mehr am Training teilnehmen will. 


Welche Ermäßigungen des Mitgliedsbeitrages gibt es?

Der Mitgliedsbeitrag dient lediglich zur Abdeckung der Kosten für den Verein. Es gibt daher keine Ermäßigungen.


Wann beginnt der nächste Anfängerkurs? Wie lange dauert ein Kurs? Wann kann man ins Training einsteigen?

Der Sobukan Union Wien bietet sein Training nicht in Form von Kursen an. Die Mitglieder haben die Möglichkeit, regelmäßig zu trainieren wobei der Einstieg jederzeit möglich ist.


Können auch Frauen trainieren? Wieviele Frauen trainieren im Sobukan Union Wien?

Selbstverständlich können auch Frauen die Kampfkünste der TAKEDA-Schule erlernen. Derzeit liegt der Anteil weiblicher Trainierender im Sobukan Union Wien bei etwa 20%.


Ab welchem Alter werden Kinder aufgenommen?

Die untere Altersgrenze für das Kindertraining beträgt 7 Jahre. Ab einem Alter von etwa 13 Jahren wird abhängig vom körperlichen und geistigen Entwicklungsstand das Jugendtraining oder das Erwachsenentraining empfohlen.


Was benötigt man an Ausrüstung zu Beginn?

Die gesamte erforderliche Ausrüstung kann über unseren Verein besorgt werden. Neben dem Dogi (Gewand, Kosten rund € 50,-) hängt die weitere Ausrüstung von den gewählten Disziplinen ab. Für Jodo benötigt man von Beginn an einen Holzstock (Kosten rund € 16,-), für Iaido und Kendo ein Holzschwert (Kosten rund € 16,-).

Der Hakama (traditionelle Überhose), verschiedene Schutzausrüstungen sowie ein Metallschwert für Iaido werden nicht unbedingt von Anfang an benötigt.


Ab wann darf ich Iaido mit einem Metallschwert trainieren?

Prinzipiell darf man von Anfang an mit einem Iaito (Übungsschwert aus Metall) trainieren. Das Holzschwert stellt allerdings eine preiswertere Alternative für den Beginn dar, mit der man die ersten Monate durchaus auskommt.


Kann man sich die Ausrüstung ausborgen?

Dies ist nur für ein Probetraining möglich. Bitte eigene Turnbekleidung mitbringen.


Was benötige ich für ein Probetraining?

Für ein Probetraining ist Turnbekleidung (lange, nicht zu enge Hose + T-Shirt) ausreichend. Keine Turnschuhe – trainiert wird barfuß!


Muss man alle Disziplinen trainieren?

Wir bieten die 5 Hauptdisziplinen von TAKEDA RYU KOBILZA HA an. Man kann frei wählen, welche Unterrichtseinheiten man besucht. Es besteht keinerlei Zwang, die Mitglieder treffen ihre Wahl selbst.

Erfahrungsgemäß machen Trainierende, die mehrere Disziplinen lernen bessere Fortschritte, da die Zusammenhänge besser verstanden werden.


Kommt man nicht durcheinander, wenn man mehrere Disziplinen gleichzeitig zu lernen beginnt?

Nein! Die Disziplinen der TAKEDA-Schule bilden zusammen ein Kampfkunst-System (SOBUDO), dessen Disziplinen viele Gemeinsamkeiten aufweisen. Dadurch profitiert der Übende von dem, was er bereits in einer Disziplin erlernt bzw. geübt hat. Sein Verständnis für die einzelnen Sparten wird dadurch vertieft, und der Übende spart dadurch letztlich auch Übungszeit.

An dieser Stelle sei nochmals betont, dass gerade die Gesamtheit der angebotenen Disziplinen, die zu einem historisch gewachsenen System gehören, in der heutigen Zeit etwas Besonderes ist, denn üblicherweise findet man heute nahezu ausschließlich nur solche Organisationen, die nur jeweils eine Sparte repräsentieren.


Gibt es Gürtelprüfungen und Grade wie in Judo oder Karate?

Im TAKEDA BUDO gibt es 8 Kyu-Grade (Schülergrade) und 8 Dan-Grade (Fortgeschrittenengrade). Dieses moderne Kyu- und Dan-System wurde in etwas abgewandelter Form aus dem Judo übernommen. Früher unterschied man im klassischen Budo lediglich Schüler und Lehrer. Das traditionelle System der Lehrlizenzen ist in der TAKEDA-Schule bis heute erhalten geblieben.


Kann ich mich mit der Kampfkunst der TAKEDA-Schule verteidigen?

Die Kampfkunst der TAKEDA-Schule enthält hocheffiziente Techniken, die für sich genommen noch keine Selbstverteidigung bewirken. Die Kampfübungen, wie wir sie ständig und regelmäßig machen, entwickeln neben physischen auch psychische und mentale Fähigkeiten, ohne die eine erfolgreiche Anwendung einer Technik nicht möglich wäre. Daher ist für die Selbstverteidigung viel mehr entscheidend, welchen Ausbildungsstand der Betreffende hat und nicht, ob die Techniken gut genug dafür sind.

Ziel des klassischen Budotrainings heute ist, Körper, Geist und Seele zu stärken. Wer regelmäßig, geduldig und ausdauernd trainiert, wird auch in der Lage sein, schwierige Situationen gleich welcher Art gelassen zu meistern.


Brauche ich für Kendo eine Rüstung?

Nein. TAKEDA RYU KOBILZA HA Kendo wird ohne Rüstung unterrichtet. Bei den Kampfübungen verwenden wir einen speziell präparierten Schwertersatz, das Fukuro-Shinai, ein mit Stoff überzogener Stock aus Kunststoff (früher Bambus).


Gibt es Wettkämpfe in der TAKEDA-RYU KOBILZA HA?

In der TAKEDA RYU KOBILZA HA gibt es in allen Disziplinen Wettkampfformen. Der freie Kampf wird in unserer Organisation als notwendige Übung zur Entwicklung gewisser Fähigkeiten wie Timing, Distanzgefühl, Umgang mit Widerstand, Reaktionsschnelligkeit, schnelles Erfassen von Situationen, Taktik u.v.m. angesehen. Der Wettkampf ist dabei nicht Selbstzweck, sondern ist eine Übungsform, welche die Fähigkeiten des Trainierenden steigert. So sind Wettkampfübungen fixer Bestandteil des regelmäßigen Trainings. Zusätzlich werden in regelmäßigen Abständen Turniere auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene veranstaltet. Die Teilnahme erfolgt freiwillig.